weil gutes Essen rockt!

Paleo Pancakes

pancakes

Pancakes? Paleo? Diese beiden Begriffe möchten nicht ganz zusammen passen, aber doch es geht! Und es geht sogar sehr gut. Im Netz lassen sich unzählige Rezepte finden, die mehr oder weniger akzeptabel sind. Die große Herausforderung bei Pancakes ist es ohne Weizenmehl auszukommen. Verwendet man Mehle wie Kokosmehl oder Mandelmehl,  flucht man spätestens dann, wenn man die kleinen kreisrunden Küchlein in der Pfanne wenden möchte. Alles klebt, bröselt oder fließt auseinander. Und wenn man dann ganz paleolike eine umbeschichtete und gusseiserne Pfanne verwendet, dann verdreifachen sich die Probleme noch. Nach vielen erfolglosen Versuchen und den daraus resultierenden a la “Kaiserschmarren” Abwandlungen habe ich doch ein paar Rezepte gefunden, die einfach immer gelingen. Ich muss zugeben, sie sind nicht von mir, weswegen ich hier auch die Quellen angebe. Nichts desto trotz sollte man fröhlich abwandeln und weiterentwickeln, bis man für sich selber die perfekte Zusammensetzung findet.

Mein absoluter Pancake Favorit ist der von thepaleomom . Sie gelingen immer! Und mir schmecken sie sehr, sehr gut. Das sind auch die gleichen, die oben im Bild abgebildet sind. Die Hauptzutat sind Kochbananen, die man in jedem Asia- oder Afroshop findet. Manchmal hat man Glück und es gibt Kochbananen auch im normalem Supermarkt. Heute gab es genau diese “Paleomom”-Kochbananenpancakes zum Brunch. Da nicht jeder der englischen Sprache fließend mächtig ist, bzw. bei wem der englische Wortschatz bei exotischeren Zutaten aufhört, möchte ich hier das Rezept, so wie ich es inzwischen fast jeden Sonntag ohne nachzuschlagen nachbacke, aufführen.

Zutaten für große hungrige 2 Personen:

  • 2 grüne Kochbananen (man kann auch gelbe nehmen, aber dann wird der Bananengschmack immer intensiver. Wenn man das mag, kann man das gerne machen, oder auch eine gelbe und eine grüne Kochbanane mischen)
  • 4 Eier
  • 1/2  TL Backpulver (entweder glutenfreies Weinsteinbackpulver verwenden, oder Natron mit einem kleinen Schuss Apfelessig)
  • eine Prise Salz 
  • 3 EL flüssiges Kokoksöl (entweder es ist so warm wie jetzt, dass das Öl eh flüssig ist oder ihr erhitzt es kurz in der Mikrowelle oder im Topf)
  • 2 TL Gewürze wie Vanille oder Zimt oder beides gemischt
  • Noch mehr Kokosöl zum Braten
  1. Kochbananen lassen sich ziemlich schwer schälen, wenn sie noch grün sind. Am besten du schneidest die Kochbanane in drei Stücke und ritzt die Schale der Länge nach mit einem Messer ein. So geht es bei mir immer am einfachsten.
  2. Die Kochbananen mit den Eiern in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab pürieren. Wenn du einen guten Foodprozessor hast, kannst du natürlich erst die Kochbananen pürieren und dann die Eier dazu geben. Ich finde es aber viel einfacher, wenn man die Eier direkt mit den Kochbananen püriert.
  3. Gebe dann die restlichen Zutaten dazu und püriere oder vermische alles.
  4. Heize eine Pfanne auf mittlerer Hitze vor. Ich habe einen Induktionsherd, der von 1 bis 14 geht. Meine Pancakes werden am besten, wenn ich sie bei 8 brate, aber das muss jeder für sich und für seinen Herd alleine herausfinden. Ich muss gestehen, dass ich mit zwei gusseisernen Pfannen parallel arbeite, damit ich schneller fertig bin. Die Pfanne muss unbedingt richtig vorgeheizt sein, sonst werden die ersten Pancakes nichts.
  5. Bedecke den Boden mit ausreichend Kokosöl.
  6. So, jetzt kommt die Kür! Gieße mit einem großen Esslöffel oder einer kleinen Kelle ca. drei Pancakes in die Pfanne und warte bis sich auf der Oberfläche kleine Blasen und Löcher bilden. Meine Pfanne ist normalgroß (28cm im Durchmesser) und da gehen drei Pancakes gleichzeitig wunderbar.
  7. Nun kannst du mit einem Pfannenwender vorsichtig unter die kleinen Fladen gehen und wendest sie mit einer schnellen Handbewegung. Wenn du natürlich super mega stark bist, kannst du das Wenden aus dem Handgelenk und ohne Pfannenwender versuchen, aber sobald du eine schwere gusseiserne Pfanne benutzt, wird das Ganze doch ziemlich schwierig.
  8. Nachdem die Pancakes einmal erfolgreich gewendet sind, ist es nur noch ein Kinderspiel. Kontrolliere zwischendurch, ob die andere Seite auch deinen Bräunungewünschen entspricht und nehme sie mit Hilfe des Pfannenwenders heraus.
  9. Fertig! Gratulation zu deinen superduper Pancakes! Nun kannst du sie nach Belieben garnieren und verzieren. Ich esse meine am liebsten mit ein bisschen Ahornsirup und frischgebratenem Bacon. Dazu passen frische Beeren (Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Wasauchimmerbeeren).

 

Wenn man keine Kochbananen im Haus hat, kann man das Ganze auch mit normalen Bananen machen. Da diese aber normalerweise etwas kleiner sind als Kochbananen, nimmt man pro Ei eine Banane, also insgesamt 4 Bananen und 4 Eier. Die Pancakes schmecken dann etwas mehr bananiger aber, wenn man das mag, ist es Ok.

 

Ein anderes supertolles Rezept, das bei mir herhalten muss, wenn mal keine Kochbananen im Haus sind, ist das von Svenja Trierscheid . Anstatt Kochbananen wird hier mit Gari gearbeitet und das Ergebnis ist auch super lecker. Gari bekommt ihr genauso wie Kochbananen in Asia-, oder Afroläden. Oder ihr bestellt bei der kleinen Steinzeit. Wichtig ist vor allem das “Ruhen lassen” für 30 Min. so dass der Teig schön aufgehen kann. Das Braten und die Deko am Schluss ist genauso wie bei den oben beschriebenen Kochbananenpancakes.

Also: Guten Appetit und happy Pancaketag!

 

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Roxi Rox

Hej! Ich bin Roxi und lebe seit 2006 weitgehend getreidefrei und bin seit Oktober 2012 Paleo / Primal. Ich liebe es zu kochen, zu fermentieren und auch zu essen. Meine Ernährung ist für mich keine Religion. Ich glaube nicht einfach blind, sondern hinterfrage viel.
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